Das Kapitel in Kürze
- Die Inventur geht raumweise durch das Haus und vergleicht den erwarteten Bestand mit dem gefundenen.
- Vier Inventurgruppen sind überschneidungsfrei. Kein Gerät steht in zwei Durchgängen gleichzeitig.
- Eine Abweichung wird protokolliert und gleich richtiggestellt. Wird ein Gerät in einem anderen Raum gefunden, ändert sich sein Ort.
- Die Ansicht ist für das Mobiltelefon gebaut. Große Ziele, eine Spalte, ein Scan-Knopf.
- Am Ende steht eine Differenzliste. Der Plan zeigt zusätzlich, in welchem Raum etwas fehlt.
Eine Inventur starten
- Im Bereich Inventur auf „Inventur starten“ gehen.
- Den Umfang wählen. Das kann ein Standort sein, ein Gebäude, ein Stockwerk oder eine Inventurgruppe.
- Dem Durchgang einen Namen geben, damit er später wiedererkennbar ist.
- Den Durchgang öffnen. Die App führt Raum für Raum durch den gewählten Umfang.
Räume ohne erwartete Geräte überspringt die App. Sie kosten im Haus nur Zeit. Wird dort etwas gefunden, erscheint es trotzdem in der Differenzliste.
Der Rundgang
Für jeden Raum zeigt die App die erwarteten Geräte als große Schaltflächen. Antippen bedeutet: gesehen. Der Fortschritt steht als Prozentzahl über der Liste.
| Ergebnis | Bedeutung | Was die App tut |
|---|---|---|
| Gesehen | Das Gerät steht dort, wo es erwartet wurde | Sichtung festhalten, Datum der letzten Sichtung setzen |
| Woanders gefunden | Das Gerät steht in einem anderen Raum | Abweichung protokollieren und den Ort berichtigen |
| Nicht gefunden | Das Gerät taucht im ganzen Durchgang nicht auf | Am Ende als vermisst in die Differenzliste |
Der Scan-Knopf liest den QR-Code auf dem Etikett. Wo die Kamera-Schnittstelle des Browsers fehlt, sagt die App das und lässt die Nummer eintippen.
Differenzliste und Nachbereitung
Mit dem Abschluss entsteht die Differenzliste. Sie nennt drei Gruppen: gefunden wie erwartet, an anderer Stelle gefunden und vermisst. Die Liste lässt sich als Tabelle ausgeben.
- Vermisste Geräte erscheinen in der Geräteliste unter „Bei Inventur vermisst“.
- Die Zahl der vermissten Geräte steht in der Übersicht als Handlungsbedarf.
- Der Plan zeigt ein Überlagerungsbild mit den Räumen, in denen etwas fehlt.
- Aus dem Abschlussdatum und dem eingestellten Intervall entsteht die Frist „Inventur fällig“.
Die vier Inventurgruppen
Große Bestände werden aufgeteilt, damit mehrere Personen gleichzeitig zählen können. Die vier Gruppen überschneiden sich nicht. Jedes Gerät gehört zu genau einer von ihnen.
Überschneiden sich zwei Gruppen, zählen zwei Personen dasselbe Gerät. Die eine findet es, die andere meldet es als vermisst. Die Differenzliste wäre damit wertlos.
Warum Sichtungen getrennt gespeichert werden
Eine Inventur über sechshundert Geräte erzeugt sechshundert Sichtungen an einem Vormittag. Sie liegen deshalb in einem eigenen, fortlaufenden Speicher und nicht im Hauptdatensatz. Anhängen kollidiert nie, und zwei Menschen in zwei Räumen überschreiben einander nicht.
Ohne Konto funktioniert alles gleich. Der Speicher liegt dann rein im Gerät.