Das Wichtigste in Kürze
- Der Markt für IT-Asset-Management-Software teilt sich in sechs Kategorien. Sie unterscheiden sich vor allem darin, woher ihre Daten kommen.
- Open-Source-Inventare wie Snipe-IT und GLPI kosten keine Lizenz. Server, Sicherung und Updates übernimmst du dann selbst oder bezahlst ein Hosting.
- Discovery-Werkzeuge wie Lansweeper finden automatisch, was im Netz hängt. Die Übergabe an eine Person und den Raum eines Geräts erfasst dort weiterhin ein Mensch.
- ITSM-Suiten verbinden Tickets und Assets in einem System. Wer nur ein Inventar sucht, bezahlt dort den Servicedesk mit.
- Die Preismodelle reichen von 0 € Lizenz über Preise je Techniker, je Asset oder je Objekt bis zum Angebot auf Anfrage.
- WerSitztWo? führt den Ort jedes Geräts als Raum und Arbeitsplatz im Grundriss. Es gibt dort weder Discovery noch CMDB noch Ticketsystem. Ein Konto fasst bis zu 5.000 Geräte.
Sechs Kategorien und ihr Preismodell
Unter dem Begriff IT-Asset-Management-Software laufen Werkzeuge mit sehr verschiedenem Zweck. Manche erfassen, was Menschen übergeben und zurücknehmen. Andere scannen das Netz, dokumentieren technische Abhängigkeiten oder verwalten Tickets. Welche Aufgabe zum IT-Asset-Management gehört und welche zur Inventarisierung, klären die Grundlagen und die Abgrenzung.
| Kategorie | Beispiele | Stärke | Grenze | Einstieg laut Hersteller |
|---|---|---|---|---|
| Open-Source-Inventar | Snipe-IT GLPI | Die Lizenz ist frei. | Betrieb und Updates liegen im eigenen Haus. | 0 € im Selbstbetrieb Hosting von Snipe-IT ab 39,99 US-Dollar im Monat |
| Dokumentation und CMDB | i-doit | Beziehungen zwischen Objekten werden sichtbar. | Jede Beziehung braucht jemanden, der sie pflegt. | 619 € im Jahr bis 1.000 Objekte |
| Discovery und Endgeräte | Lansweeper baramundi Microsoft Intune | Geräte im Netz werden automatisch erfasst. | Ohne Netz oder Agent bleibt ein Gerät unsichtbar. | Lansweeper frei bis 100 Assets Starter ab 219 € im Monat bei jährlicher Abrechnung |
| ITSM-Suite | ServiceNow Matrix42 Freshservice | Tickets und Assets liegen in einem System. | Für ein reines Inventar bezahlst du den Servicedesk mit. | Freshservice ab 15 € je Agent und Monat bei jährlicher Abrechnung ServiceNow und Matrix42 auf Anfrage |
| Inventar-SaaS | Timly AssetSonar | Die Erfassung läuft über eine mobile App. | Beide laufen als Cloud-Dienst auf Servern des Anbieters. | Timly ab 195 € im Monat AssetSonar 0,75 US-Dollar je Asset und Monat bei jährlicher Zahlung |
| Inventar mit Raumplan | WerSitztWo? | Der Geräteort ist ein Raum und ein Arbeitsplatz im Grundriss. | Es gibt weder Discovery noch CMDB noch Ticketsystem. Ein Konto fasst bis zu 5.000 Geräte. | 30 Tage kostenlos danach 19 € bis 479 € je Konto und Monat |
Die Kategorien schließen sich nicht aus. GLPI gehört mit Helpdesk und CMDB zugleich zu den ITSM-Suiten, und eine Discovery lässt sich mit einem Inventar kombinieren.
Open-Source-Inventar: Snipe-IT und GLPI
Snipe-IT steht unter der Lizenz AGPL-3.0 und ist auf das Inventar ausgerichtet. Es verwaltet Geräte, Lizenzen, Zubehör, Verbrauchsmaterial und Komponenten. Ausgabe und Rücknahme laufen mit Annahmebestätigung und auf Wunsch mit digitaler Unterschrift. Dazu kommen Inventur, QR-Etiketten, eine REST-API sowie die Anmeldung über LDAP oder SAML. Eine eigene Netzwerkerkennung nennt die Funktionsübersicht des Herstellers nicht. Einen Agenten für Windows und macOS führt sie als Integration eines Drittanbieters.
Für den Selbstbetrieb braucht Snipe-IT einen Webserver mit PHP ab Version 8.2 und MySQL 5.7 oder MariaDB. Der Hersteller Grokability bietet auch Hosting an. Basic Hosting kostet 39,99 US-Dollar im Monat oder 399,99 US-Dollar im Jahr. Alle Pakete erlauben beliebig viele Benutzer und Assets.
GLPI ist breiter angelegt. Die Software steht unter der GPL-3.0 und verbindet Inventar, Helpdesk, CMDB, Verträge, Lizenzen und Finanzdaten. Seit Version 10 bringt GLPI eine eigene Inventarisierung mit, die Daten des GLPI Agent annimmt. Damit gehört GLPI zugleich zu den ITSM-Suiten.
Der Herausgeber Teclib' verkauft GLPI Network Cloud für 19 € je Benutzer mit Standardoberfläche und Monat. Assets und Endnutzer sind dabei unbegrenzt. Wer GLPI selbst betreibt, kann ein Supportabo ab 100 € im Monat abschließen. Teclib' empfiehlt den eigenen Betrieb Organisationen, deren IT-Team Infrastruktur und Wartung selbst übernehmen kann.
Die Grenze der Kategorie ist der Betrieb. Updates, Sicherung und die Probe der Rücksicherung bleiben Arbeit im eigenen Haus. Wer einen Umstieg prüft, findet die Einzelvergleiche unter Snipe-IT-Alternative mit Raumplan und GLPI-Alternative für das Asset-Management.
Dokumentation und CMDB: i-doit
Die Software i-doit der synetics GmbH beschreibt sich als webbasierte IT-Dokumentation und CMDB. Im Kern stehen Objekte und die Beziehungen zwischen ihnen, etwa zwischen einem Server und dem Dienst, der auf ihm läuft. Daneben führt i-doit Inventar, IP-Adressen, Lizenzen und Verträge. Eine automatische Erkennung liefert das Zusatzprodukt JDisc Discovery, das mit eigenen Credits abgerechnet wird.
Abgerechnet wird nach der Zahl dokumentierter Objekte. Als Objekt zählt laut Preisseite alles, was dokumentiert werden muss, vom Computer über den Bildschirm bis zum Telefon. Selbst betrieben kostet i-doit 619 € im Jahr bis 1.000 Objekte, 1.254 € bis 5.000 Objekte und 2.285 € bis 10.000 Objekte. Die Cloud-Ausgabe i-doit up kostet in denselben Stufen 989 €, 2.004 € und 3.655 € im Jahr.
Die Grenze der Kategorie liegt in der Pflege. Eine Beziehung, die niemand aktualisiert, sieht in der CMDB genauso verlässlich aus wie eine gepflegte. Wie sich CMDB und Asset-Management unterscheiden, erklärt der Leitfaden CMDB und Asset-Management.
Discovery und Endgeräteverwaltung: Lansweeper, baramundi und Intune
Diese Werkzeuge erheben den Bestand technisch. Lansweeper erkennt Geräte per Scan ohne Agenten und bietet zusätzlich einen Agenten an, etwa für Geräte im Homeoffice. Konnektoren übernehmen Daten aus SCCM, Intune und anderen Verwaltungssystemen. Als Asset zählt jedes erfasste IT-, OT- und Cloud-Objekt. Das gilt auch für Assets, die von Hand angelegt wurden.
Der freie Tarif von Lansweeper reicht bis 100 Assets. Starter kostet ab 219 € im Monat und enthält 2.000 Assets. Pro kostet ab 399 € im Monat und wächst in Schritten von 1.000 bis auf 9.000 Assets. Alle Tarife werden jährlich abgerechnet.
Die baramundi Management Suite der baramundi software GmbH aus Augsburg verteilt Software und Patches und verwaltet auch mobile Geräte. Sie inventarisiert Hardware und Software und erkennt Drucker, Router und Switches über SNMP. Betrieben wird sie im eigenen Haus oder als von baramundi gehostete Version, die monatlich pro Client abgerechnet wird. Einen Listenpreis nennt die Website nicht.
Microsoft Intune verwaltet Geräte und Apps aus der Cloud und liest Eigenschaften der verwalteten Geräte aus. Plan 1 ist laut Microsoft in den meisten Unternehmenslizenzen von Microsoft 365 enthalten. Dazu gehören etwa E3 und E5.
Die Grenze der Kategorie folgt aus der Datenquelle. Automatisch erscheint nur, was am Netz hängt, einen Agenten hat oder in der Geräteverwaltung registriert ist. Ein Monitor im Lager, eine Dockingstation im Schrank und ein Headset bleiben unsichtbar, bis sie jemand von Hand anlegt. Übergabe, Beleg und Aussonderung sind Vorgänge, die ein Mensch erfasst. Wie sich eine Geräteliste aus Intune oder Jamf in ein Inventar übernehmen lässt, beschreibt der Leitfaden Geräte aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan übernehmen.
ITSM-Suiten: ServiceNow, Matrix42 und Freshservice
ITSM-Suiten verbinden Servicedesk, Änderungsverfahren und Asset-Management in einem System. Ein Ticket verweist dort auf das betroffene Gerät, und eine Änderung lässt sich bis zum Asset zurückverfolgen.
ServiceNow nennt für Enterprise IT Asset Management keine Listenpreise und erstellt ein Angebot nach einem Gespräch. Matrix42 verfährt ebenso. Die Preisseite verweist auf ein Angebot nach Anfrage und bietet jedes Produkt 30 Tage zum Test an.
Freshservice von Freshworks rechnet je Agent ab. In der Euro-Ansicht der Preisseite kostet Starter 15 €, Growth 40 € und Pro 84 € je Agent und Monat bei jährlicher Abrechnung. Das Asset-Management misst Freshservice zusätzlich in Asset Units. Ein Desktop zählt eine Einheit, ein Server vier und ein Gegenstand ohne IP-Adresse ein Fünfundzwanzigstel. Die Einheiten werden in Paketen zu 500 gekauft.
Die Grenze der Kategorie ist ihr Umfang. Wer nur wissen will, wer welches Gerät hat, bezahlt dort den Servicedesk mit. Für ein Haus, das ohnehin einen Servicedesk einführt, ist die Suite dagegen der naheliegende Ort für die Assets.
Leichtgewichtige Inventar-SaaS: Timly und AssetSonar
Diese Dienste laufen in der Cloud des Anbieters und setzen auf die Erfassung per App. Timly verwaltet neben IT-Geräten auch Werkzeuge, Maschinen, Möbel, Fahrzeuge und Verbrauchsmaterial. Essential+ kostet ab 195 € im Monat und Professional ab 495 €. Beide Tarife erlauben unbegrenzt viele Benutzer. Eine Netzwerkerkennung gibt es als Zusatzmodul. Laut Hersteller läuft Timly in europäischen Rechenzentren von OVHcloud.
AssetSonar von EZO rechnet je Asset ab. Der ITAM-Tarif kostet 0,75 US-Dollar je Asset und Monat bei jährlicher Zahlung, und ein Paket beginnt bei 100 Assets. Die Erkennung von Geräten ist darin enthalten. Eine Speicherung auf Servern in der EU klärt der Hersteller laut FAQ im Kaufgespräch.
Die Grenze der Kategorie ist der Betrieb beim Anbieter. Wer die Daten im eigenen Rechenzentrum halten muss, braucht eine andere Kategorie.
Inventar mit Raumplan: WerSitztWo?
WerSitztWo? verwaltet Geräte, Lizenzen und Verträge und führt den Ort jedes Geräts als Verweis auf einen gezeichneten Raum und Arbeitsplatz. Jede Ortsangabe nennt ihr Datum und ihre Herkunft: bei der Ausgabe erfasst, bei der Inventur gefunden, von Hand gesetzt oder aus dem Import übernommen. Die Inventur läuft raumweise über den Grundriss. Ausgabe und Rücknahme erzeugen ein Übergabeprotokoll als PDF. Zur Aussonderung gehören ein Lösch- und ein Verwertungsnachweis. Der Bericht „Nachweise“ stellt Inventurläufe, Übergabeprotokolle und Aussonderungsnachweise für Prüfer zusammen und nennt dabei Bereich, Stichtag und Datenstand.
Die App läuft im Browser ohne Installation. Ohne Konto bleibt der Bestand im Browser des Geräts. Mit Konto liegt er zusätzlich auf einem Server in Deutschland, und das Team arbeitet auf demselben Stand.
| Frage | Antwort für WerSitztWo? |
|---|---|
| Erkennt es Geräte automatisch im Netz? | Es gibt weder Discovery noch Agenten. |
| Gibt es eine CMDB? | Eine CMDB mit technischen Abhängigkeiten ist bewusst nicht enthalten. |
| Gibt es ein Ticketsystem? | Ein Ticketsystem fehlt. Störungen gehen ab dem Tarif Large per Webhook an ein vorhandenes System. |
| Wie groß darf der Bestand sein? | Zugesagt sind bis zu 5.000 Geräte je Konto. Der Wert ist gemessen. |
| Gleicht es laufend mit MDM oder SAM ab? | Die laufende Synchronisation ist geplant. Heute gibt es den Dateiimport, den Dateiabgleich mit einem Export aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan und eine Schreib-API über eine Warteschlange. |
| Wirken Standortrechte für alle Rollen? | Standortrechte und ausgeblendete Felder wirken nur für Zugänge ohne Schreibrecht. |
| Zeigt es installierte Software und Nutzung? | Beides braucht eine Datenquelle und ist geplant. Ohne Quelle steht dort „keine Quelle“. |
Diese Kategorie passt dort, wo IT und Office-Management denselben Bestand pflegen und der Raum zählt. Das gilt beim Umzug, bei der Inventur je Raum und bei der Frage, wer neben einem ausgefallenen Gerät sitzt. Was verfügbar, integriert oder geplant ist, steht in der Leistungsübersicht zum IT-Asset-Management. Tarife und Mengengrenzen stehen in der Preisübersicht.
Die App startet mit einem Beispielbestand. Deine eigene Liste übernimmst du danach aus Excel oder CSV.
Sieben Kriterien für die Auswahl
Die folgenden Fragen lassen sich jedem Hersteller stellen. Eine belastbare Antwort nennt eine Zahl, eine Grenze oder ein Dokument und lässt sich im Test nachprüfen.
| Kriterium | Frage an den Hersteller | Woran du eine belastbare Antwort erkennst |
|---|---|---|
| Datenmodell mit Ort | Ist der Ort ein Textfeld oder ein Verweis auf Raum und Arbeitsplatz? | Person und Ort sind getrennte Angaben, und jede Ortsangabe hat ein Datum. |
| Import und Export | Wie kommt der heutige Bestand hinein, und wie kommt er vollständig wieder heraus? | Der Import zeigt eine Vorschau mit Abgleich über Seriennummern. Der Export enthält alle Felder. |
| Nachweise | Welche Dokumente erzeugt das Werkzeug für Prüfer und Versicherer? | Übergabeprotokoll, Inventurergebnis und Aussonderungsnachweis nennen Datum und Datenstand. |
| Rollen | Welche Rollen setzt der Server durch, und gelten Standortrechte auch für schreibende Zugänge? | Die Antwort nennt ausdrücklich, für welche Rollen eine Einschränkung wirkt. |
| Hosting und Datenschutz | Wo liegen die Daten, und wer verarbeitet sie im Auftrag nach Art. 28 DSGVO? | Rechenzentrum, Land und Unterauftragnehmer stehen im Vertrag zur Auftragsverarbeitung. |
| Kostenmodell | Wonach wird abgerechnet, und welche Größe löst die nächste Stufe aus? | Der Hersteller rechnet den Preis für deinen Bestand vor. Die Stunden für die Einführung gehören dazu. |
| Grenzen | Bis zu welcher Bestandsgröße ist das Werkzeug erprobt, und was fehlt? | Die Preisseite nennt eine Obergrenze und die Funktionen, die nicht enthalten sind. |
Wie die Kosten je Gerät und Jahr zustande kommen, rechnet die Seite Was kostet IT-Asset-Management-Software? für drei Bestandsgrößen durch. Welche Angaben Prüfer und Versicherer erwarten, beschreiben die Leitfäden zum Inventar der Werte nach ISO 27001, zu NIS2 und dem Asset-Management und zu den Nachweisen für die Cyberversicherung.
Welche Kategorie zu welcher Ausgangslage passt
Die Tabelle ordnet typische Ausgangslagen einer Kategorie zu. Zwei Kategorien können sich ergänzen. Eine Discovery liefert dann den technischen Stand, und ein Inventar führt Verantwortung, Beleg und Ort.
| Ausgangslage | Naheliegende Kategorie | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Unter 200 Geräte mit gepflegter Excel-Liste und seltenen Wechseln | Tabelle oder leichtgewichtiges Inventar | Sobald mehrmals im Monat Geräte den Besitzer wechseln, fehlt der Tabelle die Historie. |
| IT-Team mit Erfahrung im Serverbetrieb und ohne Lizenzbudget | Open-Source-Inventar im Selbstbetrieb | Updates, Sicherung und Rücksicherung brauchen einen festen Termin im Monat. |
| Ein Servicedesk wird ohnehin eingeführt | ITSM-Suite | Prüfe, ob Assets getrennt vom Preis je Agent gezählt werden. |
| Patchstand und Software je Rechner müssen belegt werden | Discovery und Endgeräteverwaltung | Verantwortung, Beleg und Raum kommen aus einem Inventar dazu. |
| Rechenzentrum und Netze mit ihren Abhängigkeiten | Dokumentation und CMDB | Jede Beziehung braucht eine zuständige Person. |
| Werkzeuge und Fahrzeuge gehören ins selbe Inventar | Inventar-SaaS für alle Anlagegüter | Prüfe Speicherort und Vertrag zur Auftragsverarbeitung. |
| IT und Office-Management pflegen einen Bestand mit häufigen Umzügen | Inventar mit Raumplan | Ein Konto fasst bis zu 5.000 Geräte. Für den technischen Stand bleibt eine Discovery ein zweites Werkzeug. |
Was bei der Auswahl schiefgeht
Bei der Werkzeugwahl zeigen sich wiederkehrende Muster.
- Die längste Funktionsliste gewinnt. Danach bleibt die Hälfte der Felder leer, und die Auswertungen zeigen Lücken statt Zahlen.
- Die Discovery soll das Inventar ersetzen. Sie findet Rechner im Netz. Einen Übergabebeleg oder einen Monitor im Lager findet sie nicht.
- Der Test läuft mit Beispieldaten. Zwanzig erfundene Geräte zeigen nicht, wie das Werkzeug mit Dubletten, leeren Seriennummern und Freitext-Orten umgeht. Ein Test mit 200 echten Zeilen zeigt es. Wie die Übernahme gelingt, beschreibt Von Excel zum räumlichen IT-Inventar.
- Der Ausstieg wird nicht geprüft. Wer vor dem Kauf keinen vollständigen Export ausprobiert, merkt erst beim nächsten Wechsel, welche Felder fehlen.
Häufige Fragen
Welche IT-Asset-Management-Software passt für ein kleines Unternehmen?
Bei unter 200 Geräten und seltenen Wechseln genügt oft eine gepflegte Tabelle. Wer eine Historie der Übergaben braucht, wählt ein Inventar. Es läuft selbst betrieben, beim Hersteller gehostet oder als Cloud-Dienst. Entscheidend ist, ob im Haus jemand einen Server betreuen kann.
Gibt es kostenlose IT-Asset-Management-Software?
Snipe-IT und GLPI sind Open Source und lassen sich ohne Lizenzkosten selbst betreiben. Für die IT-Dokumentation gibt es i-doit open. Lansweeper ist bis 100 Assets frei. WerSitztWo? läuft ohne Konto lokal im Browser, und laut Preisseite gibt es dann weder Testphase noch Frist. Team, Cloud-Speicherung, API und Webhooks setzen ein Konto voraus.
Brauche ich zusätzlich eine Discovery-Lösung?
Eine Discovery lohnt sich, wenn du Softwarestände, Patchstand oder unbekannte Geräte im Netz belegen musst. Für Übergabe, Beleg und Ort braucht es trotzdem ein Inventar. Wer Microsoft 365 E3 oder E5 nutzt, hat mit Intune Plan 1 bereits eine Geräteverwaltung. Deren Geräteliste lässt sich per Datei in ein Inventar übernehmen.
Wie aufwendig ist ein Umstieg von Snipe-IT oder GLPI?
WerSitztWo? hat für beide ein Importprofil, das Kopfzeilen und Statuswerte übersetzt. Eigene Zusatzfelder ordnest du von Hand zu. Räume legt der Import nicht an. Orte, die keinen gezeichneten Raum treffen, listet die Vorschau vor dem Schreiben auf. Die Einzelheiten stehen auf den Seiten zur Snipe-IT-Alternative und zur GLPI-Alternative.
Wie viele Geräte fasst ein Konto bei WerSitztWo?
Zugesagt sind bis zu 5.000 Geräte je Konto. Der Wert ist gemessen. Bei 10.000 Geräten umfasst ein Datensatz rund 12 MB, und jede Änderung lädt ihn vollständig hoch. Wer mehr braucht, spricht vorher mit dem Team.
Quellen
- Snipe-IT: Preise und Hosting-Pakete
- Snipe-IT: Funktionsübersicht
- Snipe-IT: Quellcode und Lizenz AGPL-3.0
- Snipe-IT: Systemvoraussetzungen
- GLPI Network: Preise für Cloud und Selbstbetrieb
- GLPI: Quellcode und Lizenz GPL-3.0
- i-doit: Preise für Selbstbetrieb und Cloud
- i-doit und JDisc Discovery
- i-doit open: Open-Source-Ausgabe
- Lansweeper: Pricing und Plans
- baramundi Management Suite
- baramundi Management Suite as a Service
- Microsoft Intune: Preise
- Microsoft Learn: Lizenzierung von Microsoft Intune
- Microsoft Learn: Geräteeigenschaften mit dem Eigenschaftenkatalog erfassen
- ServiceNow: Pricing for Enterprise IT Asset Management
- Matrix42: Pricing
- Freshservice: Preise
- Freshservice: Preise für IT Asset Management
- Timly: Preise
- AssetSonar: Preise
- Artikel 28 DSGVO: Auftragsverarbeiter
Alle Herstellerseiten wurden am 23. September 2026 abgerufen. Preise und Leistungen können sich ändern. Maßgeblich ist das Angebot des Herstellers. Dieser Text gibt den Stand vom September 2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der jeweilige Gesetzes- und Regeltext sowie die Umstände des Einzelfalls.