Das Wichtigste in Kürze
- Eine CMDB speichert Configuration Items und ihre Beziehungen. Sie beantwortet, welche Dienste von einer Komponente abhängen und was eine Änderung berührt.
- Ein Asset-Inventar führt Geräte, Lizenzen und Verträge über ihren kaufmännischen Lebenslauf, mit Wert, Verantwortlichen, Standort und Nachweisen.
- Beide Bestände überschneiden sich nur bei Geräten, die einen Wert haben und einen Dienst stützen, etwa bei Servern und Netzwerkkomponenten. Monitore, Zubehör und Lagergeräte gehören ins Inventar, Anwendungen und virtuelle Maschinen in die CMDB.
- Verbunden werden die Bestände über gemeinsame Kennungen, in dieser Reihenfolge: Seriennummer, Inventarnummer, Hostname. Ein Abgleich über Gerätenamen allein erzeugt Dubletten.
- Eine CMDB lohnt sich, wenn ein Änderungsverfahren eingeführt ist, viele Dienste auf gemeinsamer Infrastruktur laufen und sich die Umgebung laufend ändert.
- Für Finanzunternehmen verlangt DORA seit dem 17. Januar 2025, die Konfiguration der IKT-Assets und die Abhängigkeiten zwischen ihnen zu erfassen.
- Ein Unternehmen mit 150 Beschäftigten braucht zuerst ein vollständiges Asset-Inventar und danach eine Liste seiner kritischen Dienste mit ihren Abhängigkeiten. Die CMDB folgt erst, wenn einer von drei Auslösern eintritt.
Was eine CMDB ist
Die Grundlagen des IT-Asset-Managements stellen ITAM, Inventarisierung und CMDB in einer Tabelle nebeneinander. Diese Seite geht einen Schritt weiter und betrachtet die beiden Bestände selbst: was hineingehört, wo sie sich treffen und wie Daten zwischen ihnen fließen.
Die Configuration Management Database gehört zur Konfigurationsverwaltung, die ITIL 4 als eigene Praxis unter dem Namen Service Configuration Management beschreibt. Ihr Zweck ist, dass verlässliche Angaben über die Konfiguration der Dienste und der Bausteine, die sie stützen, dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Dazu gehören ausdrücklich die Beziehungen zwischen den Bausteinen. Die Anfang 2026 vorgestellte Version 5 von ITIL führt diese Praxis weiter.
Ein solcher Baustein heißt Configuration Item. ITIL versteht darunter jeden Bestandteil, der gesteuert werden muss, damit ein IT-Dienst erbracht werden kann, etwa einen Server, eine Anwendung, eine virtuelle Maschine oder den Vertrag mit einem Anbieter. Kurze Definitionen aller Begriffe stehen im ITAM-Glossar.
Den Wert einer CMDB machen die Beziehungen aus. Eine Liste von Servern ohne Beziehungen beantwortet nur Fragen, die auch ein Inventar beantwortet. Vier Arten von Beziehungen decken in kleinen und mittleren Umgebungen die meisten Fälle ab.
| Beziehung | Beispiel | Frage im Störungsfall |
|---|---|---|
| läuft auf | Warenwirtschaft läuft auf VM-07 | Welche Anwendungen stehen, wenn VM-07 ausfällt? |
| hängt ab von | Webshop hängt ab von Datenbank DB-02 | Was ist betroffen, wenn DB-02 gewartet wird? |
| ist verbunden mit | Server SRV-03 ist verbunden mit Switch SW-11 | Welche Dienste berührt ein Tausch von SW-11? |
| wird bereitgestellt von | E-Mail wird bereitgestellt von einem Cloud-Anbieter | Wer wird bei einer Störung angerufen? |
Die Norm ISO/IEC 20000-1 für Servicemanagementsysteme trennt beide Aufgaben ebenfalls. In der Ausgabe 2018 stehen Asset-Management und Konfigurationsmanagement als eigene Abschnitte 8.2.5 und 8.2.6 nebeneinander.
Was ein Asset-Inventar ist
Das Gegenstück ist die Praxis IT Asset Management. ITIL beschreibt ihren Zweck als Planung und Steuerung des gesamten Lebenslaufs aller IT-Assets, damit ein Haus den Wert ausschöpft, Kosten und Risiken beherrscht und über Kauf, Weiterverwendung und Aussonderung begründet entscheidet. Ein Asset ist dabei ein Bestandteil mit finanziellem Wert.
Das Asset-Inventar ist der Bestand, mit dem diese Praxis arbeitet. Es führt je Gerät Inventarnummer, Seriennummer, Kategorie, Modell, Kaufdatum, Preis, Vertrag, Status, Person und Standort, dazu die Vorgänge Ausgabe, Rücknahme, Inventur und Aussonderung. Welche sieben Felder davon Pflicht sind, begründet die IT-Inventarverwaltung.
Das Inventar enthält viele Objekte, die in keiner CMDB auftauchen, etwa Geräte im Lager, Zubehör, ausgesonderte Geräte mit ihren Nachweisen und Lizenzen ohne technische Beziehung. Der IT-Grundschutz des BSI sieht in der Anforderung OPS.1.1.1.A6 vor, dass die Übersicht auch Test-Instanzen, Reservegeräte und nicht mehr genutzte Assets erfasst. Den ersten Datensatz legt das Inventar beim Wareneingang an, lange bevor ein Gerät in Betrieb geht, wie Vom Wareneingang bis zum Rollout zeigt.
Wo sich beide Bestände treffen
Die Schnittmenge umfasst Geräte, die einen Wert haben und zugleich einen Dienst stützen. Die Tabelle ordnet typische Objekte zu.
| Objekt | Asset | Configuration Item | Begründung |
|---|---|---|---|
| Physischer Server | ja | ja | Er hat einen Kaufpreis und stützt Dienste. |
| Switch oder Firewall | ja | ja | Beide haben einen Wert und verbinden Dienste. |
| Notebook | ja | je nach Zuschnitt | Ein CI lohnt sich, wenn der Servicedesk Störungen am Gerät führt. |
| Monitor oder Dockingstation | ja | nein | An ihnen hängt kein Dienst. |
| Softwarelizenz | ja | selten | Die Lizenz ist ein Wert. Die installierte Anwendung ist das CI. |
| Virtuelle Maschine | nein | ja | Sie hat keinen eigenen Kaufpreis und stützt Dienste. |
| Geschäftsdienst | nein | ja | Er ist das Ziel der Abhängigkeitskette. |
| Cloud-Abonnement | ja | ja | Der Vertrag ist ein Asset, der bereitgestellte Dienst ein CI. |
Drei Kennungen verbinden die Bestände
Für jedes Objekt der Schnittmenge brauchen beide Bestände dieselbe Kennung. Fehlt sie, entsteht beim ersten Abgleich eine Dublette, und zwei Datensätze beschreiben dasselbe Gerät mit verschiedenen Angaben.
- Seriennummer. Sie stammt vom Hersteller und bleibt gleich, solange das Gerät dasselbe bleibt. Sie ist deshalb der erste Schlüssel des Abgleichs.
- Inventarnummer. Sie vergibt das eigene Haus beim Wareneingang. Sie dient als zweiter Schlüssel, wenn eine Seriennummer fehlt oder falsch ausgelesen wurde.
- Hostname. Er ändert sich bei einer Neuinstallation und bei jeder Umbenennung. Er dient deshalb nur als Hinweis und wird allein nie als Schlüssel verwendet.
Zusätzlich hilft ein Feld für die Kennung des jeweils anderen Systems. Warum eine externe Kennung am Datensatz eine Umbenennung übersteht, erklären die Schnittstellen im IT-Asset-Management.
Wie Daten zwischen beiden fließen
Jede Anbindung braucht eine Regel: Jedes Feld hat genau ein führendes System, und Angaben fließen nur in eine Richtung. Kaufmännische Angaben entstehen im Inventar und gehen an die CMDB, darunter Eigentümer, Kostenstelle, Standort, Vertrag und das Ende der Garantie.
Technische Angaben entstehen in der Discovery oder in einer Geräteverwaltung und gehen ebenfalls an die CMDB, darunter Hostname, Betriebssystem, installierte Software und erkannte Verbindungen. Wie solche Daten in ein Inventar gelangen, beschreibt Geräte aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan übernehmen.
Zwei Ereignisse verdienen eine feste Regel. Findet die Discovery ein Gerät ohne Inventardatensatz, entsteht ein Klärfall, und das Asset legt der Wareneingang an, sobald Beleg und Preis vorliegen. Bei der Aussonderung setzt das Inventar den Status mit Löschnachweis und Verwertungsnachweis, und die CMDB legt das CI still und behält seine Historie. Welche Nachweise dazugehören, steht unter Geräte aussondern.
Wann sich eine CMDB lohnt
Drei Größen entscheiden, ob sich der Aufwand einer CMDB auszahlt: die Reife des Servicemanagements, die Zahl der Dienste auf gemeinsamer Infrastruktur und die Änderungsrate. Eine vierte Größe kommt von außen, wenn eine Aufsicht oder ein Prüfer die Abbildung von Abhängigkeiten verlangt.
| Kriterium | Eine Liste der Dienste genügt | Eine CMDB lohnt sich |
|---|---|---|
| Reife des Servicemanagements | Störungen laufen über ein Ticketsystem ohne festes Änderungsverfahren. | Änderungen laufen über ein Verfahren mit Freigabe und Kalender. |
| Größe | Es gibt bis etwa 20 Dienste mit überschaubaren Abhängigkeiten. | Viele Dienste teilen sich Server, Speicher und Netz. |
| Änderungsrate | Im Monat fallen wenige technische Änderungen an. | Server und Verbindungen ändern sich täglich oder automatisiert. |
| Regulierung | Kein Regelwerk verlangt eine Abbildung der Abhängigkeiten. | DORA oder ein Prüfer verlangt die Abbildung. |
Für Finanzunternehmen ist die Frage zum Teil beantwortet. Artikel 8 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2022/2554, kurz DORA, verlangt, alle Informations- und IKT-Assets zu ermitteln, die kritischen zu erfassen und ihre Konfiguration sowie die Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen ihnen festzuhalten. Nach Absatz 6 sind diese Inventare regelmäßig und bei jeder wesentlichen Änderung zu aktualisieren. Die Verordnung gilt seit dem 17. Januar 2025.
Wer nach IT-Grundschutz arbeitet, dokumentiert ohnehin, welche Geschäftsprozesse von welchen Anwendungen abhängen, wie es der BSI-Standard 200-2 im Abschnitt 8.1.2 verlangt. Gleichartige Clients fasst derselbe Standard im Abschnitt 8.1.1 zu Gruppen zusammen. Diese Tabelle der Abhängigkeiten ist der kleinste sinnvolle Vorläufer einer CMDB und kommt ohne Datenbank aus. Welche Bestandsangaben die NIS-2-Regeln voraussetzen, behandelt NIS2 und das Asset-Management.
Warum viele CMDB-Projekte veralten
Eine CMDB veraltet selten auf einen Schlag. Sie verliert Monat für Monat an Genauigkeit, bis niemand mehr ihren Angaben traut. Sechs Muster wiederholen sich dabei, und alle liegen in der Organisation.
- Der Zuschnitt ist zu breit. Wer jeden Monitor als CI anlegt, pflegt Tausende Einträge ohne Beziehung. Die wichtigen Abhängigkeiten gehen darin unter.
- Niemand ist für eine CI-Klasse zuständig. Ohne benannte Person je Klasse, etwa für Netz, Server oder Anwendungen, veralten die Einträge, sobald die Person wechselt, die sie angelegt hat.
- Änderungen laufen am Bestand vorbei. Lässt sich eine Änderung abschließen, bevor die betroffenen CIs aktualisiert sind, stimmt die CMDB nach wenigen Monaten nicht mehr.
- Die Discovery schreibt ohne Abgleichsregeln. Jeder Scan legt dann neue Einträge an, sobald sich ein Hostname ändert, und die Zahl der Dubletten wächst.
- Die Datenqualität wird nicht gemessen. Drei Kennzahlen genügen: der Anteil der CIs mit verantwortlicher Person, der Anteil der im letzten Quartal bestätigten Beziehungen und die Zahl der Dubletten.
- Die CMDB soll das Inventar ersetzen. Dann fehlen ihr Preis, Vertrag, Lager und Aussonderung, und das Inventar entsteht nebenher in einer Tabelle neu.
Allen sechs Mustern ist gemeinsam, dass die Pflege als Projekt geplant wurde. Aktuell bleibt eine CMDB, wenn Änderungs- und Störungsprozesse sie laufend fortschreiben.
150 Beschäftigte: was zuerst kommt und was später
Angenommen ist ein Unternehmen mit 150 Beschäftigten an einem Standort, von denen ein Teil regelmäßig im Homeoffice arbeitet. Im Bestand stehen 165 Notebooks, 160 Monitore, 120 Dockingstationen, 4 physische Server mit 10 virtuellen Maschinen, 22 Netzwerkkomponenten und 11 Fachanwendungen. Die IT besteht aus drei Personen. Ein Ticketsystem ist vorhanden, ein festes Änderungsverfahren gibt es noch nicht.
| Stufe | Zeitraum | Was entsteht | Umfang | Pflege je Monat |
|---|---|---|---|---|
| 1 Asset-Inventar | Monat 1 bis 3 | Geräte, Lizenzen und Verträge bekommen Inventarnummer, Seriennummer, Person und Standort. | 471 Geräte | etwa 4 Stunden |
| 2 Liste der kritischen Dienste | Monat 4 bis 6 | Eine Tabelle zeigt jeden kritischen Dienst mit seinen Abhängigkeiten. | 42 Einträge und 48 Beziehungen | etwa 1,5 Stunden |
| 3 CMDB mit Discovery | frühestens ab Monat 12 | Server, Netz und Dienste werden automatisch abgeglichen. | rund 60 CIs | hängt vom Änderungsverfahren ab |
Angenommen sind 8 kritische Dienste mit durchschnittlich 6 Komponenten, nämlich der Anwendung, einer Datenbank, zwei virtuellen Maschinen, einem Netzsegment und einem externen Anbieter. Weil sich mehrere Dienste Server und Netz teilen, kommen die 48 Beziehungen mit 42 Einträgen aus: 8 Dienste, 9 Anwendungen, 3 Datenbanken, 10 virtuelle Maschinen, 4 Server, 5 zentrale Netzkomponenten und 3 externe Anbieter.
Für die Pflege sind 5 technische Änderungen im Monat angenommen, die je 2 Beziehungen berühren und je 5 Minuten kosten. Dazu kommt eine Durchsicht von 2 Stunden je Quartal, also 40 Minuten im Monat.
8 × 6 = 48 Beziehungen und 10 × 5 + 40 = 90 Minuten Pflege im Monat
Eine CMDB, die zusätzlich jedes Notebook, jeden Monitor und jede Dockingstation als CI führt, käme zum Vergleich auf 445 weitere Einträge. Sie hätte damit mehr als elfmal so viele Einträge wie die Liste aus Stufe 2, und die zusätzlichen Einträge hätten kaum Beziehungen. Jede Ausgabe und Rücknahme müsste außerdem in zwei Systemen gepflegt werden.
Stufe 3 lohnt sich in diesem Haus erst, wenn einer von drei Auslösern eintritt. Das Unternehmen führt ein Änderungsverfahren mit Freigabe ein, die Zahl der Dienste auf gemeinsamer Infrastruktur wächst deutlich, oder ein Kunde oder Prüfer verlangt die Abbildung der Abhängigkeiten. Bis dahin genügen für Stufe 2 eine gepflegte Tabelle und für Stufe 1 ein Inventar, das bewusst ohne CMDB auskommt und den Standort jedes Geräts als Referenz auf den Grundriss führt.
Häufige Fragen
Braucht man für ITIL eine CMDB?
ITIL beschreibt die Konfigurationsverwaltung als Praxis und schreibt kein bestimmtes Werkzeug vor. Entscheidend ist, dass verlässliche Angaben zu Diensten, Bausteinen und Beziehungen dort vorliegen, wo sie gebraucht werden. In kleinen Umgebungen erfüllt eine gepflegte Liste der Dienste mit ihren Abhängigkeiten diesen Zweck.
Kann eine CMDB das Asset-Inventar ersetzen?
In der Regel entsteht dabei eine Lücke. Einer CMDB fehlen meist Preis, Vertrag, Lagerbestand, Ausgabeprotokolle und Aussonderungsnachweise, weil sie für Dienste und Beziehungen gebaut ist. Umgekehrt ersetzt ein Inventar die CMDB nur, solange wenige Dienste voneinander abhängen.
Welche Kennung verbindet CMDB und Inventar?
Am zuverlässigsten verbindet die Seriennummer beide Bestände, weil sie vom Hersteller stammt und sich nur mit dem Gerät ändert. Die Inventarnummer ist der zweite Schlüssel. Hostnamen ändern sich bei Neuinstallation und Umbenennung und dienen deshalb nur als Hinweis.
Was ist der Unterschied zwischen CMDB und Discovery?
Discovery erkennt Geräte und Software automatisch im Netz. Die CMDB speichert, was davon als Configuration Item gesteuert wird, samt Beziehungen und Verantwortlichen. Die Discovery ist damit eine Datenquelle der CMDB, und ohne Abgleichsregeln erzeugt sie dort Dubletten.
Wovon hängt der Pflegeaufwand einer CMDB ab?
Der Aufwand hängt an der Zahl der Beziehungen und der Änderungen, weniger an der Zahl der Einträge. Im Praxisbeispiel kommen 48 Beziehungen bei 5 Änderungen im Monat auf rund 90 Minuten Pflege. Eine CMDB mit allen Endgeräten vervielfacht die Einträge, und für die Störungsanalyse bringen diese zusätzlichen Einträge wenig.
Quellen und Regelwerke
- PeopleCert: ITIL, Praktiken IT Asset Management und Service Configuration Management
- ISO/IEC 20000-1:2018, Abschnitte 8.2.5 Asset-Management und 8.2.6 Konfigurationsmanagement
- ISO/IEC 19770-1:2017, IT asset management systems
- Verordnung (EU) 2022/2554 (DORA), Artikel 8 Identifizierung
- BSI-Standard 200-2 IT-Grundschutz-Methodik, Abschnitte 8.1.1 und 8.1.2
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium, Edition 2023, Anforderung OPS.1.1.1.A6 Durchführung des IT-Asset-Managements
Dieser Text gibt den Stand vom September 2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der jeweilige Gesetzes- und Regeltext sowie die Umstände des Einzelfalls.