Wo dieser Bereich anfängt
IT-Asset-Management beantwortet vier Fragen: Was haben wir, wem gehört es, was hat es gekostet und wo steht es. Die vierte Frage ist die, an der die meisten Bestände scheitern, und sie ist der rote Faden dieses Bereichs.
Wer bei null anfängt, beginnt mit den Grundlagen und der Datenübernahme. Wer einen Bestand hat und ihn bestätigen will, beginnt bei der Inventur. Wer Kosten begründen muss, beginnt bei der Kostenrechnung.
Die zwölf Leitfäden
| Leitfaden | Beantwortet | Für wen |
|---|---|---|
| Grundlagen und Abgrenzung | Was gehört zum ITAM, und was ist Inventarisierung oder CMDB | Einstieg, Werkzeugauswahl |
| CMDB und Asset-Management | Wann eine CMDB neben dem Inventar nötig ist und wie Daten zwischen beiden fließen | IT-Leitung, Servicemanagement |
| Von Excel zum räumlichen Inventar | Wie aus einer gewachsenen Liste ein Inventar mit Ortsbezug wird | Umsteiger |
| IT-Inventarverwaltung | Welche sieben Felder ein Bestand braucht und warum Person und Platz getrennt bleiben | IT-Leitung, Erstaufbau |
| IT-Inventarliste als Excel-Vorlage | Ein fertiger Spaltensatz mit Auswertung und Ausgabeprotokoll | Einstieg ohne Software |
| Hardware ausgeben und zurücknehmen | Was in ein Übergabeprotokoll gehört und was eine Rücknahme abschließt | IT-Support, Onboarding |
| IT-Inventur durchführen | Wie ein Rundgang abläuft und welche vier Ergebnisse er hat | IT-Leitung, Revision |
| Softwarelizenzen verwalten | Welche vier Angaben eine Lizenzlage beschreiben und wo Plätze zurückkommen | Einkauf, IT-Leitung |
| IT-Kosten je Arbeitsplatz | Aus welchen Blöcken sich ein Platz zusammensetzt und welche Geldgrößen gelten | Kaufmännische Leitung |
| Schnittstellen im IT-Asset-Management | Welches System bei welchem Feld das letzte Wort hat und welche Wege es gibt | IT-Betrieb, Projektleitung |
| Geräte aussondern | Welche zwei Nachweise eine Aussonderung braucht | IT-Leitung, Datenschutz |
| ITAM-Glossar | Was die Fachbegriffe von Asset Tag bis Unterlizenzierung bedeuten | alle, zum Nachschlagen |
Der rote Faden
Alle Leitfäden laufen auf denselben Punkt zu. Ein Inventar, das den Ort als echte Referenz führt, beantwortet Fragen, die eine Liste offen lässt.
- Bei der Übernahme entscheidet der Ort darüber, ob aus der Datei ein räumliches Inventar wird.
- Bei der Ausgabe ist der Ort die letzte Stelle, an der das Gerät nachweislich stand.
- Bei der Inventur ist der Ort der Gegenstand der Prüfung.
- Bei den Kosten ist die gezeichnete Fläche die Grundlage der Verteilung.
- Bei der Aussonderung verschwindet das Gerät vom Plan und bleibt im Lebenslauf.
Was daneben liegt
Zwei Rubriken schließen direkt an. IT-Hardware und Beschaffung begleitet den Alltag eines Geräts vom Kauf oder Leasing über Wareneingang, Etikett und Reparatur bis zur Weitergabe. IT-Nachweise und Normen zeigt, was ISO 27001, NIS2, die Cyberversicherung, der Datenschutz und ein Lizenzaudit vom Inventar verlangen.
Der Bereich Arbeitsplatz und IT behandelt dieselben Geräte von der Arbeitsplatzseite her. Dort stehen die Vorschriften für Bildschirmarbeit, Inventarlisten als Vorlage sowie On- und Offboarding. Die Bereiche Fläche und Belegung liefern die Grundlage für die Kostenverteilung.
Häufige Fragen
Womit fange ich an, wenn es noch kein Inventar gibt?
Mit der Geräteliste. Der Grundriss kommt danach. Erfassen, zuordnen, ausgeben: Danach steht ein Bestand, mit dem sich arbeiten lässt. Der Grundriss ist der zweite Schritt und beantwortet danach die Ortsfrage.
Wie unterscheidet sich dieser Bereich von „Arbeitsplatz und IT“?
Dort steht der Arbeitsplatz im Mittelpunkt, mit Vorschriften, Ausstattung und den Wechseln beim Ein- und Austritt. Hier steht das Gerät im Mittelpunkt, über seinen ganzen Lebenslauf. Beide Bereiche verweisen aufeinander.
Sind die Leitfäden an eine Software gebunden?
Nein. Die Methodik gilt unabhängig vom Werkzeug, und jeder Leitfaden nennt die Grenzen einer Tabellenlösung ebenso wie die einer Software. Wo eine Funktion dieser App gemeint ist, steht das ausdrücklich dabei.
Wie aktuell sind die Angaben?
Der Bereich ist im September 2026 entstanden. Rechtliche Bezüge nennen ihre Fundstelle, damit sich der Stand prüfen lässt. Erfahrungswerte sind als solche gekennzeichnet.