Vergleich

Snipe-IT-Alternative mit Raumplan.

Snipe-IT ist ein freies Werkzeug für Geräte, Ausgaben und Lizenzen. Diese Seite zeigt, wofür es gut ist, wo Teams an Grenzen kommen und wann sich ein Wechsel zu WerSitztWo? lohnt. Alle Angaben zu Snipe-IT sind am 23. September 2026 an den Seiten des Herstellers geprüft worden.

Das Diagramm vergleicht zwei Datenmodelle für den Ort eines Geräts. In Snipe-IT hängt ein Gerät an einem Standort mit Adresse, der einem übergeordneten Standort zugeordnet sein kann. In WerSitztWo? führt die Kette von Standort über Gebäude und Stockwerk bis zu Raum und Arbeitsplatz, und das Gerät verweist mit Datum und Herkunft der Angabe auf Raum oder Platz.
Abbildung 1: Beide Systeme führen, wem ein Gerät gehört. In Snipe-IT ist ein Raum ein Standort mit Namen. In WerSitztWo? liegt er gezeichnet auf dem Grundriss, mit Fläche und Arbeitsplätzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Snipe-IT verwaltet Geräte, Lizenzen, Zubehör, Verbrauchsmaterial und Komponenten. Die Software steht unter der AGPL-3.0 und kostet im Selbstbetrieb keine Lizenzgebühr.
  • Beim Hersteller gehostet kostet Snipe-IT ab 39,99 US-Dollar im Monat. Geräte und Benutzer sind dort unbegrenzt (Stand: September 2026).
  • Im Selbstbetrieb braucht Snipe-IT einen Webserver mit PHP und MySQL oder MariaDB. Innerhalb eines Jahres erschienen 15 Versionen.
  • Ein Raum ist in Snipe-IT ein Standort mit Namen. Einen gezeichneten Grundriss gibt es nicht, und Verträge fehlen als eigenes Objekt.
  • WerSitztWo? hat keine Discovery und kein Ticketsystem und fasst bis zu 5.000 Geräte je Konto. Für reines Geräte-Tracking ist die gehostete Snipe-IT-Variante bei jährlicher Zahlung günstiger.
  • Der Wechsel läuft über den CSV-Export und ein Migrationsprofil, das Kopfzeilen und Statuswerte übersetzt.
Stärken

Wofür Snipe-IT gut ist

Snipe-IT ist eine Web-Anwendung für das IT-Asset-Management von der Firma Grokability aus San Diego. Der Quelltext liegt unter der AGPL-3.0 auf GitHub, wo das Projekt rund 15.000 Sterne hat. Die Version 8.7.2 erschien am 19. August 2026.

Die Stärke liegt im Lebenslauf des einzelnen Geräts. Die Funktionsübersicht des Herstellers nennt dafür diese Bausteine:

  • Geräte gehen an Personen, Standorte oder andere Geräte und kommen mit einem Klick zurück.
  • Bei der Ausgabe kann Snipe-IT verlangen, dass die Person die Nutzungsbedingungen annimmt. Auf Wunsch unterschreibt sie digital.
  • Lizenzen, Zubehör, Verbrauchsmaterial und Komponenten haben eigene Bereiche, und Kits bündeln mehrere Teile für eine Ausgabe.
  • QR-Etiketten, Handscanner und eine Inventurfunktion helfen bei der Bestandsaufnahme. E-Mails erinnern an Inventuren und an ablaufende Garantien und Lizenzen.
  • Anmeldung und Benutzerabgleich laufen über LDAP oder Active Directory, SAML und SCIM. Eine REST-API und Meldungen an Slack und Teams binden andere Systeme an.
  • Mehrere Firmen lassen sich in einer Installation trennen, und die Oberfläche gibt es in über 55 Sprachen.

Laut FAQ des Herstellers ist die freie Version dieselbe Software wie die gehostete. Wer selbst beginnt, kann später mit einer Sicherungsdatei zum Hosting des Herstellers wechseln. Wie sich Ausgabe und Etiketten unabhängig vom Werkzeug organisieren lassen, beschreiben die Leitfäden zur Ausgabe und Rückgabe von Hardware und zu QR-Etiketten und Inventarnummern.

Grenzen

Wo Teams mit Snipe-IT an Grenzen kommen

Die Punkte stammen aus Dokumentation, Preisseiten und dem öffentlichen Wunschverzeichnis des Projekts auf GitHub.

Der Raum ist ein Name

Ein Standort in Snipe-IT hat einen Namen, eine Adresse, eine verantwortliche Person und optional einen übergeordneten Standort. Räume legst du deshalb als weitere Standorte an. Fläche, Arbeitsplätze und Nachbarschaft kennt das Datenmodell nicht. Der Wunsch nach einer Kartenansicht mit Geräten auf einem Plan ist seit April 2022 offen (Issue 10978). Fragen wie „Was steht in dem Raum, der nächsten Monat leer wird?“ beantwortest du deshalb über Standortnamen und Listen.

Verträge fehlen als eigenes Objekt

Leasing-, Wartungs- und Supportverträge mit Laufzeit und Kündigungsfrist führt Snipe-IT nicht als eigenen Datensatz. Der Funktionswunsch dazu ist seit April 2018 offen und als in Arbeit markiert (Issue 5345). Vorhanden sind Wartungsvorgänge am Gerät und Warnungen vor ablaufenden Garantien. Wer Geräte least, braucht die Laufzeiten trotzdem an einer Stelle, wie der Leitfaden zu Leasing oder Kauf bei IT-Geräten zeigt.

Selbstbetrieb verlangt Serverwissen

Die Dokumentation sagt es offen: Wer Snipe-IT installiert, soll solide Kenntnisse im Aufsetzen eines Webservers mitbringen. Vorausgesetzt werden laut Systemanforderungen PHP ab 8.2, MySQL oder MariaDB und ein Apache mit mod_rewrite oder ein IIS. Ein Update läuft über ein Skript, das sichert, Abhängigkeiten lädt und die Datenbank migriert. Zwischen dem 23. September 2025 und dem 23. September 2026 erschienen 15 Versionen, und jede spielst du im Selbstbetrieb selbst ein.

Gehostet heißt US-Dollar und Kreditkarte

Die Tarife des Herstellers stehen in US-Dollar, und bezahlt wird laut FAQ nur per Kredit- oder Debitkarte. Einkaufsbestellungen mit Bestellnummer nimmt der Hersteller derzeit nicht an. Das ist in vielen Einkaufsabteilungen ein eigener Klärungspunkt. Die Server stehen bei AWS. Die Region wählst du bei der Anmeldung, zur Auswahl stehen unter anderem Frankfurt und Irland.

Entscheidung

Wann du bei Snipe-IT bleiben solltest

Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn er ein Problem löst, das du hast. In diesen Fällen bleibst du besser bei Snipe-IT:

  • Du verwaltest mehr als 5.000 Geräte in einem Bestand. WerSitztWo? sagt bis zu 5.000 Geräte je Konto zu, und dieser Wert ist gemessen.
  • Du brauchst einen laufenden Abgleich mit Verzeichnis oder Geräteverwaltung. WerSitztWo? bietet den Dateiimport, den Dateiabgleich mit einem Export aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan und eine Lese- und Schreib-API. Eine laufende Synchronisation ist geplant und noch nicht vorhanden.
  • Mehrere Firmen sollen mit Schreibrecht streng getrennt arbeiten. In WerSitztWo? wirkt die Begrenzung auf Standorte heute nur für Zugänge ohne Schreibrecht.
  • Die Daten müssen auf eigenen Servern liegen. Die Preisübersicht von WerSitztWo? nennt dafür kein Angebot.
  • Mitarbeitende sollen den Empfang per E-Mail bestätigen und digital unterschreiben. WerSitztWo? erzeugt ein Übergabeprotokoll als PDF, und die Unterschrift wird im Vorgang vermerkt.
  • Es geht nur um Geräte, Ausgaben und Lizenzen. Dann ist die gehostete Snipe-IT-Variante günstiger, wie die Rechnung unten zeigt.

Anders sieht es aus, wenn die offenen Fragen am Ort hängen. Wo steht der Monitor, dessen Nutzer umgezogen ist? Wer sitzt am Platz mit dem defekten Dock? Dafür braucht es einen Grundriss mit Räumen und Plätzen, besonders wenn auch das Office-Management mit Sitzplan und Umzügen arbeitet. Was WerSitztWo? dafür mitbringt, steht in der Leistungsübersicht zum IT-Asset-Management.

Wie Geräte per Datei aus Intune oder Jamf kommen, beschreibt der Leitfaden Geräte aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan übernehmen. Die Marktübersicht steht unter IT-Asset-Management-Software im Vergleich, und die Gegenüberstellung mit GLPI findest du auf der Seite GLPI-Alternative.

Vergleich

Snipe-IT und WerSitztWo? Funktion für Funktion

Die Tabelle stellt gegenüber, was im Alltag einer Organisation mit 20 bis 500 Arbeitsplätzen zählt. Die letzte Spalte verlinkt die Herstellerquelle zu Snipe-IT, und die Angaben zu WerSitztWo? stammen aus Leistungsübersicht und Handbuch. Fehlt WerSitztWo? eine Funktion, steht das in derselben Zeile.

Die Angaben sind am 23. September 2026 geprüft und beziehen sich auf Snipe-IT 8.7.2.
FunktionSnipe-ITWerSitztWo?Quelle
BetriebSelbst betrieben unter AGPL-3.0 oder beim Hersteller gehostetIm Browser: lokal ohne Konto oder mit Konto auf dem Server des AnbietersPreise
Zubehör und VerbrauchsmaterialEigene Bereiche für Zubehör und Verbrauchsmaterial und KomponentenMengenartikel mit Bestand und MindestbestandFunktionen
AusgabeAn Personen oder Standorte oder andere GeräteVorgang mit Person und Ort sowie Zustand und ZubehörAPI
EmpfangsbestätigungAnnahme per E-Mail mit optionaler digitaler UnterschriftPDF-Protokoll mit Unterschriftsfeldern; Unterschrift wird im Vorgang vermerktFunktionen
Inventur und EtikettenPrüfung je Gerät mit QR-Etikett und Scanner; Erinnerung per E-MailRaumweise über den Grundriss mit dem Handy; Etikett mit Inventar- und RaumnummerFunktionen
Ort des GerätsStandort mit Adresse und übergeordnetem StandortRaum oder Platz im gezeichneten Grundriss mit Datum und Herkunft der AngabeAPI
Arbeitsplätze und BelegungIn der Funktionsübersicht nicht enthaltenBelegung und Platzbuchung und UmzugsplanungFunktionen
LizenzenLizenzplätze mit Warnung vor dem AblaufPlätze an Person oder Gerät mit Rückholliste; ohne NutzungsmessungFunktionen
Verträge und FristenWartungsvorgänge am Gerät; Vertragsobjekt seit 2018 als offener WunschVerträge mit berechnetem Kündigungsstichtag und zwölf FristenartenGitHub
AnmeldungLDAP und Active Directory und SAML und SCIME-Mail-Code und OpenID Connect; keine laufende Synchronisation mit dem VerzeichnisFunktionen
RechteGruppen mit feinen Rechten und getrennte FirmenVier Rollen; Standortbegrenzung nur für Zugänge ohne SchreibrechtDoku
SchnittstellenREST-API und Meldungen an Slack und TeamsLese-API und Webhooks ab Tarif Large; Schreiben über eine WarteschlangeFunktionen
DiscoveryKein Agent vom Hersteller; Integrationen wie Jamf2Snipe und Kandji2SnipeKeine Discovery und keine Agenten; Abgleich mit einer DateiFunktionen
MengeIn den gehosteten Tarifen unbegrenztBis 5.000 Geräte je Konto (gemessen)Preise
HistorieVollständige Historie je GerätLebenslauf je Gerät und Änderungsjournal ohne RevisionssicherheitFunktionen
PreisFrei im Selbstbetrieb; gehostet ab 39,99 US-Dollar im MonatAb 19 Euro netto je Konto und Monat nach 30 Tagen TestPreise

Snipe-IT ist beim einzelnen Gerät, bei Verzeichnissen und bei der Menge breiter aufgestellt. WerSitztWo? führt zusätzlich Raum, Arbeitsplatz und Verträge. Wie eine Inventur Raum für Raum abläuft, beschreibt der Leitfaden IT-Inventur durchführen.

Kosten

Kosten über drei Jahre

Bei Open Source entfällt die Lizenzgebühr. Server, Updates und Sicherungen kosten trotzdem Geld oder Arbeitszeit. Die Rechnung vergleicht drei Wege über 36 Monate für zwei Beispielorganisationen. Alle Beträge sind netto.

Annahmen der Rechnung
  • Organisation A hat 45 Mitarbeitende, 150 Geräte und einen Standort. Organisation B hat 180 Mitarbeitende, 600 Geräte und einen Standort. In beiden pflegen drei Personen den Bestand.
  • Der Selbstbetrieb braucht Hosting mit Sicherung und Zertifikat für 25 Euro im Monat, 16 Stunden für die Einrichtung und eine Stunde im Monat für Updates. Eine Stunde kostet intern 60 Euro. Mit diesen Werten rechnet auch die Seite zu den Kosten von IT-Asset-Management-Software.
  • Einführung, Datenübernahme und die Pflege der Daten kosten in allen Varianten ähnlich viel Zeit. Sie stehen deshalb in keiner Zeile.
  • US-Dollar sind zum Referenzkurs der EZB vom 23. September 2026 umgerechnet. Ein Euro entspricht 1,1411 US-Dollar.
36 × 25 € + 16 h × 60 € + 36 h × 60 € = 4.020 €

Der Selbstbetrieb von Snipe-IT kostet über drei Jahre 4.020 Euro. Davon sind 3.120 Euro Arbeitszeit.

Die Preise stammen von der Preisseite und der Supportseite von Snipe-IT und aus der Preisübersicht von WerSitztWo? (Stand: September 2026). Die Beträge gelten netto für 36 Monate und sind auf ganze Euro gerundet.
VarianteOrganisation AOrganisation BEnthalten
Snipe-IT selbst betrieben4.020 €4.020 €Server und Arbeitszeit; Hilfe über die Community
dazu Basic Support des Herstellers1.183 €1.183 €Hilfe bei Installation und Updates per E-Mail
Snipe-IT Basic Hosting jährlich1.052 €1.052 €Updates und Sicherungen durch den Hersteller
Snipe-IT Small Business Hosting jährlich2.629 €2.629 €Dazu mehr API-Aufrufe und IP-Beschränkung
WerSitztWo?684 € (Small)3.564 € (Medium)Geräte und Grundriss und Arbeitsplätze

In Organisation A ist WerSitztWo? Small mit 684 Euro die günstigste Variante. Snipe-IT Basic Hosting kostet jährlich bezahlt 1.052 Euro. In Organisation B braucht WerSitztWo? wegen der Zahl der Mitarbeitenden und Geräte den Tarif Medium. Mit 3.564 Euro kostet es dort mehr als beide Hosting-Angebote von Snipe-IT und weniger als der Selbstbetrieb. Der Selbstbetrieb kostet in beiden Fällen mehr als das Hosting, weil die Arbeitszeit den Serverpreis um ein Vielfaches übersteigt. Mit zwei Stunden für Updates im Monat steigt die Summe auf 6.180 Euro.

Vollständig wird der Vergleich erst mit dem, was Snipe-IT nicht abdeckt. Wer Sitzplan, Belegung und Umzüge heute in einer Tabelle oder in einem zweiten Werkzeug pflegt, bezahlt dort mit Zeit oder Lizenz. Ohne Konto läuft WerSitztWo? lokal in einem Browser, und laut Preisübersicht gilt dann weder eine Testphase noch eine Frist. Für ein Team mit gemeinsamem Datenbestand braucht es ein Konto und nach 30 Tagen einen Tarif.

Wechsel

Der Wechsel in sechs Schritten

Der Weg aus Snipe-IT führt über eine CSV-Datei. Das Migrationsprofil von WerSitztWo? übersetzt die englischen Kopfzeilen und die Statuswerte. Der Import ist eine einmalige Übernahme, die du selbst auslöst.

  1. Leg in WerSitztWo? Standort, Gebäude und Stockwerk an und zeichne die Räume. Gib ihnen die Namen oder Nummern, die in Snipe-IT als Standort stehen, denn die App ordnet die Ortsspalte beim Import den gezeichneten Räumen zu. Ein einheitliches Schema beschreibt der Leitfaden zur Raum- und Platznummerierung.
  2. Leg die Mitarbeitenden an, bevor die Geräte kommen. Das Profil ordnet jedes Gerät über den Namen aus „Checked Out To“ oder über die Personalnummer einer Person zu.
  3. Leg für jedes eigene Custom Field aus Snipe-IT vorher ein passendes Zusatzfeld in WerSitztWo? an.
  4. Exportiere in Snipe-IT die Geräte über Assets, Export und CSV. Blende vorher alle Spalten ein, die du übernehmen willst, und vergleiche danach die Zahl der Zeilen mit der Zahl der Geräte.
  5. Wähl im Import-Assistenten das Profil Snipe-IT und lade die Datei. Die App belegt die bekannten Spalten vor und erkennt Trennzeichen und Zeichensatz selbst. Enthält die Datei eine Garantiespalte mit Monaten, ordnest du nur die Spalte mit dem Ablaufdatum dem Feld „Garantie bis“ zu.
  6. Prüf die Vorschau und übernimm die Daten. Orte ohne passenden Raum stehen vor dem Schreiben in einer Liste. Weil die App über Serien- und Inventarnummer abgleicht, erkennt ein zweiter Import derselben Datei die Geräte wieder und ergänzt die Orte, sobald die fehlenden Räume gezeichnet sind.
Das Diagramm zeigt in drei Spalten, was beim Wechsel mit den Daten aus Snipe-IT geschieht. Links stehen sechzehn Spalten des Exports, die das Profil selbst einem Feld zuordnet, etwa Asset Tag der Inventarnummer und Location dem Raum. In der Mitte stehen fünf Punkte, die vor dem Schreiben von Hand geprüft werden. Rechts stehen die Daten, die im Altsystem bleiben, darunter Ausgabehistorie, Lizenzen und Wartungsvorgänge.
Abbildung 2: Das Profil erkennt sechzehn Spalten des Snipe-IT-Exports an ihrer Überschrift. Fünf Punkte brauchen vor dem Schreiben einen Blick, und die Historie bleibt im Altsystem.

Die Statuswerte übersetzt das Profil nach der folgenden Tabelle. Eigene Statuswerte, die das Profil nicht kennt, kommen unverändert an. Prüf die Statusliste deshalb nach dem ersten Import.

Geräte mit dem Status Lost/Stolen stehen danach als ausgemustert in der Liste. Prüf sie einzeln, damit ein gestohlenes Gerät nicht wie ein regulär ausgesondertes aussieht.
Status in Snipe-ITStatus in WerSitztWo?
Ready to Deploy oder Deployable oder PendingLager
Deployedin Betrieb
Undeployable oder Broken oder Out for Repair oder In Repairdefekt
Archived oder Retired oder Lost/Stolenausgemustert

Ausgabehistorie, Lizenzen, Zubehör, Verbrauchsmaterial und Wartungsvorgänge übernimmt das Profil nicht. Lizenzen und Verträge legst du von Hand an, und Zubehör und Verbrauchsmaterial führst du als Mengenartikel. Bewahre den vollständigen Export als Nachweis der alten Historie auf. Den Weg von der Tabelle bis zum Raum beschreibt der Leitfaden Von Excel zum räumlichen IT-Inventar, und die Bedienung erklärt das Handbuch-Kapitel IT-Assets.

FAQ

Häufige Fragen

Ist Snipe-IT kostenlos?

Die Software selbst ist frei und steht unter der AGPL-3.0. Kosten entstehen für Server, Updates und Arbeitszeit. Gehostet beim Hersteller kostet Snipe-IT ab 39,99 US-Dollar im Monat oder 399,99 US-Dollar im Jahr (Stand: September 2026).

Hat Snipe-IT einen Grundriss oder eine Raumansicht?

Snipe-IT führt Standorte mit Adresse, verantwortlicher Person und übergeordnetem Standort. Einen gezeichneten Grundriss mit Räumen und Arbeitsplätzen enthält die Funktionsübersicht des Herstellers nicht. Eine Kartenansicht für Standorte steht seit April 2022 als offener Wunsch im Projekt.

Wie kommen meine Daten aus Snipe-IT in WerSitztWo?

Du exportierst die Geräte in Snipe-IT als CSV-Datei und wählst im Import-Assistenten das Profil Snipe-IT. Das Profil übersetzt Kopfzeilen und Statuswerte und belegt die bekannten Spalten vor. Eigene Zusatzfelder ordnest du von Hand zu.

Kann ich Snipe-IT und WerSitztWo? parallel betreiben?

Beide Systeme lassen sich parallel betreiben. Eine laufende Synchronisation gibt es heute nicht, deshalb pflegst du jede Änderung zweimal. Am Umstiegstag importierst du die Datei ein zweites Mal, und die App gleicht über Serien- und Inventarnummer ab.

Wo liegen die Daten?

Bei selbst betriebenem Snipe-IT liegen sie auf deinem Server. Das Hosting des Herstellers läuft bei AWS, und die Region wählst du bei der Anmeldung. WerSitztWo? speichert ohne Konto nur im Browser und mit Konto zusätzlich auf dem Server des Anbieters.

Quellen

Probier den Import mit deiner eigenen Datei aus.

Ohne Konto bleibt alles lokal im Browser. Die Daten verlassen dabei deinen Rechner nicht.

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