Vergleich

GLPI-Alternative für das Asset-Management.

GLPI verbindet Helpdesk, Inventar und Verwaltung in einer quelloffenen Suite. Diese Seite zeigt, wann das die richtige Wahl bleibt und wann ein Werkzeug mit Raumplan besser passt. Alle Angaben zu GLPI sind am 23. September 2026 an den Seiten des Herstellers geprüft worden.

Das Diagramm ordnet Aufgaben in drei Spalten. Nur im Kern von GLPI stehen Helpdesk, automatische Inventarisierung, CMDB, Rechenzentrum, Projekte und Entitäten. Beide Systeme führen Geräteverzeichnis, Lizenzen, Verträge, Abschreibung, Reservierung und Schnittstellen. Nur WerSitztWo? führt Grundriss, Arbeitsplätze, Platzbuchung, Umzugsplanung, raumweise Inventur und das Übergabeprotokoll mit Raum und Platz.
Abbildung 1: Die Schnittmenge beider Systeme ist das Geräteverzeichnis. Die übrigen Aufgaben liegen auf verschiedenen Seiten und entscheiden die Wahl.

Das Wichtigste in Kürze

  • GLPI ist eine Open-Source-Suite unter der GPL-3.0 mit Helpdesk, Inventar, Verträgen, Finanzdaten, Projekten und Wissensdatenbank. Seit Version 10 inventarisiert sie Geräte mit dem GLPI Agent ohne zusätzliches Plugin.
  • Die Public Cloud von GLPI Network kostet 19 Euro netto je Person mit Standardoberfläche und Monat. Geräte und Endanwender sind darin unbegrenzt (Stand: September 2026).
  • Büroräume führt GLPI als Standortbaum mit Gebäude- und Raumnummer. Geräte auf einem Büroplan zeigt erst das Plugin Positions.
  • In WerSitztWo? fehlen Ticketsystem, Discovery und CMDB. Es führt Geräte, Räume, Arbeitsplätze und Personen auf einem gezeichneten Grundriss und fasst bis zu 5.000 Geräte je Konto.
  • Wer den Helpdesk nutzt, bleibt besser bei GLPI. Mit bis zu fünf Personen in der Standardoberfläche ist die GLPI-Cloud außerdem günstiger als WerSitztWo? Medium.
  • Der Wechsel läuft über den CSV-Export der Computerliste und das GLPI-Profil der App. Garantie und Standort brauchen dabei einen zweiten Blick.
Stärken

Wofür GLPI gut ist

GLPI steht für „Gestionnaire Libre de Parc Informatique“. Das Projekt entstand 2003, und seit 2015 ist das französische Unternehmen Teclib' der Herausgeber (Geschichte laut Hersteller). Die Software steht unter der GPL-3.0. Version 11 erschien am 30. September 2025, und die Wartungsversion 11.0.9 folgte am 16. September 2026.

Die Stärke von GLPI ist die Breite. Eine Installation deckt Aufgaben ab, für die andere Häuser mehrere Werkzeuge kaufen. Die Funktionsübersicht nennt unter anderem diese Bereiche:

  • Der Helpdesk führt Tickets, Probleme, Changes, SLAs und Formulare. Seit Version 11 hat er ein neues Self-Service-Portal.
  • Das Inventar kennt eigene Objektarten für Computer, Monitore, Drucker, Netzwerkgeräte, Telefone, SIM-Karten, Kabel und Verbrauchsmaterial. Seit Version 11 lassen sich weitere Objektarten selbst anlegen.
  • Der GLPI Agent inventarisiert Windows, Linux, macOS und Android, erkennt Netzwerkgeräte und liest ESX-Hosts aus.
  • Die Verwaltung führt Lizenzen, Verträge mit Laufzeit und Verlängerungsart, Lieferanten mit Kontakten und Budgets. Die Finanzdaten rechnen lineare oder degressive Abschreibung und die Gesamtkosten eines Geräts.
  • Entitäten trennen Abteilungen oder Gesellschaften in einer Installation. Acht Profiltypen, eine Regel-Engine und Wörterbücher steuern Rechte und Datenqualität.

Wer Tickets und Inventar in einem System führen will, bekommt beides aus einer Hand. Wie sich eine CMDB vom Asset-Management unterscheidet, erklärt der Leitfaden zu CMDB und Asset-Management.

Grenzen

Wo Teams mit GLPI an Grenzen kommen

Die Punkte stammen aus Dokumentation, Preisseite und Versionsverzeichnis des Projekts. Sie betreffen vor allem Häuser, die den Helpdesk nicht brauchen.

Der Büroraum ist ein Feld im Standort

Ein Standort in GLPI steht in einem Baum und hat Adresse, Gebäudenummer, Raumnummer und GPS-Koordinaten (Help Center). Fläche, Arbeitsplätze und Belegung gehören nicht zu diesen Feldern. Grafisch zeichnet GLPI Rechenzentren mit Racks. Wer Geräte auf einem Büroplan sehen will, installiert das Community-Plugin Positions. Es setzt Objekte mit Koordinaten auf ein hinterlegtes Bild und erscheint für jede Hauptversion von GLPI in einer eigenen Fassung.

Die Breite verlangt Einrichtung

Profile, Entitäten, Regeln und Wörterbücher machen GLPI anpassbar, und jede dieser Stellschrauben will eingerichtet werden. Selbst die Finanzdaten sind laut Dokumentation standardmäßig ausgeschaltet. Nach unserer Einschätzung lohnt diese Arbeit für eine IT-Abteilung mit Helpdesk. Für ein Office-Management, das wissen will, welches Gerät an welchem Platz steht, ist sie ein großer Umweg.

Selbstbetrieb über zwei Versionszweige

GLPI 11 setzt laut Installationsanleitung PHP ab 8.2 und MySQL ab 8.0 oder MariaDB ab 10.6 voraus. GLPI 10 kommt noch mit PHP 7.4, MySQL 5.7 und MariaDB 10.2 aus. Wer umsteigt, erneuert unter Umständen den Datenbankserver mit. Zwischen dem 23. September 2025 und dem 23. September 2026 erschienen auf GitHub 17 Versionen. Davon gehören zehn zum Zweig 11 und sieben zum Zweig 10. Plugins wie Positions erscheinen für jede Hauptversion neu.

Die Cloud rechnet je Person

Die Public Cloud kostet 19 Euro netto je Person und Monat. In der Private Cloud sind es 21 Euro, und abgerechnet werden mindestens 25 Personen. Endanwender in der Self-Service-Oberfläche sind kostenlos. Abgerechnet wird jede Person in der Standardoberfläche. Dazu zählt auch das Office-Management, sobald es Geräte pflegt. Der Support antwortet Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr Pariser Zeit auf Französisch und Englisch (Stand: September 2026).

Entscheidung

Wann du bei GLPI bleiben solltest

In diesen Fällen ist GLPI die passendere Wahl, und ein Wechsel würde mehr kosten, als er bringt:

  • Du nutzt den Helpdesk mit Tickets, SLAs oder dem Self-Service-Portal. WerSitztWo? hat kein Ticketsystem.
  • Du brauchst die automatische Inventarisierung, etwa für Softwarestände, Netzwerkgeräte oder virtuelle Maschinen. WerSitztWo? hat keine Discovery und keine Agenten.
  • Du pflegst Abhängigkeiten zwischen Diensten, Servern und Anwendungen. WerSitztWo? führt bewusst keine CMDB.
  • Du verwaltest ein Rechenzentrum mit Racks und Verkabelung.
  • Mehrere Gesellschaften arbeiten mit Schreibrecht in getrennten Entitäten. In WerSitztWo? wirkt die Begrenzung auf Standorte heute nur für Zugänge ohne Schreibrecht.
  • Der Bestand umfasst mehr als 5.000 Geräte, oder die Daten müssen auf eigenen Servern liegen. WerSitztWo? sagt bis zu 5.000 Geräte je Konto zu, und die Preisübersicht nennt kein Angebot für eigene Server.

Anders liegt der Fall, wenn GLPI vor allem als Geräteliste dient. Dann hängen die offenen Fragen meist am Ort. Welcher Monitor steht an welchem Platz? Was steht in dem Stockwerk, das im Herbst umzieht? Dafür braucht es einen gezeichneten Grundriss mit Räumen und Arbeitsplätzen, wie ihn die Leistungsübersicht von WerSitztWo? beschreibt. Den Umzug als Projekt behandelt der Leitfaden Büroumzug planen.

Beide Systeme nebeneinander zu betreiben ist möglich. Eine laufende Synchronisation zwischen ihnen gibt es heute nicht, deshalb pflegst du den Gerätebestand dann zweimal. Welche Anbindungen üblich sind, steht im Leitfaden zu Schnittstellen im IT-Asset-Management. Die Gegenüberstellung mit Snipe-IT findest du auf der Seite Snipe-IT-Alternative.

Vergleich

GLPI und WerSitztWo? Funktion für Funktion

Die Gegenüberstellung folgt den Aufgaben, die im Alltag einer Organisation mit 20 bis 500 Arbeitsplätzen anfallen. Die letzte Spalte verlinkt die Quelle zu GLPI. Die Angaben zu WerSitztWo? stammen aus Leistungsübersicht und Handbuch. Fehlt WerSitztWo? eine Funktion, steht das in derselben Zeile.

Die Angaben sind am 23. September 2026 geprüft und beziehen sich auf GLPI 11.0.9.
FunktionGLPIWerSitztWo?Quelle
BetriebSelbst betrieben unter GPL-3.0 oder GLPI Network CloudIm Browser: lokal ohne Konto oder mit Konto auf dem Server des AnbietersPreise
TicketsystemTickets und Probleme und Changes mit SLANicht enthaltenFunktionen
Automatische InventarisierungGLPI Agent für Windows und Linux und macOS und AndroidKeine Discovery und keine Agenten; Abgleich mit einer DateiAgent
CMDBObjekte mit AbhängigkeitenBewusst nicht enthaltenFunktionen
Standort und RaumStandortbaum mit Gebäude- und Raumnummer; Büroplan über das Plugin PositionsGezeichneter Grundriss mit Fläche; Geräteort mit Datum und HerkunftHelp Center
Arbeitsplätze und BelegungReservierung von ObjektenBelegung und Platzbuchung und UmzugsplanungFunktionen
Ausgabe mit ProtokollBenutzer und Gruppe am Objekt; kein Übergabeprotokoll in der FunktionsübersichtAusgabe und Rücknahme als Vorgang mit PDF-ProtokollFunktionen
Körperliche InventurDatum der letzten Inventur als FeldRaumweise mit dem Handy und Differenzliste im PlanHelp Center
LizenzenSoftware mit Versionen und Lizenzen; installierte Software aus dem AgentenPlätze an Person oder Gerät mit Rückholliste; ohne InstallationsdatenFunktionen
Verträge und FinanzenVerträge und Budgets; Abschreibung linear oder degressiv und GesamtkostenVerträge mit berechnetem Kündigungsstichtag; Anlagenwert und ArbeitsplatzkostenHelp Center
AnmeldungLDAP und CAS und x509; OAuth2 und SCIM in der Cloud; zwei Faktoren seit Version 11E-Mail-Code und OpenID ConnectFunktionen
RechteAcht Profiltypen und EntitätenVier Rollen; Standortbegrenzung nur für Zugänge ohne SchreibrechtFunktionen
SchnittstellenREST-API und Plugins; Webhooks seit Version 11Lese-API und Webhooks ab Tarif Large; Schreiben über eine WarteschlangeGLPI 11
MengeAssets in der Cloud unbegrenztBis 5.000 Geräte je Konto (gemessen)Preise
ZusagenPublic Cloud: 97 Prozent Verfügbarkeit und Antwort binnen 4 Stunden werktagsAntwort an Werktagen; zugesicherte Reaktionszeit nur in Enterprise Premium nach AbsprachePreise
PreisFrei im Selbstbetrieb; Cloud 19 Euro je Person und Monat nettoAb 19 Euro je Konto und Monat nettoPreise

GLPI deckt mehr Aufgaben ab, vor allem Helpdesk, Discovery, CMDB, Rechte und Anbindungen. WerSitztWo? geht beim Raum, beim Arbeitsplatz und bei der körperlichen Inventur weiter. Wie eine Inventur Raum für Raum abläuft, beschreibt der Leitfaden IT-Inventur durchführen.

Kosten

Kosten über drei Jahre

Die Rechnung vergleicht den Selbstbetrieb von GLPI, die Public Cloud von GLPI Network und WerSitztWo? über 36 Monate. Grundlage ist eine Beispielorganisation, deren Zahlen in den Tarif Medium von WerSitztWo? passen. Alle Beträge sind netto.

Annahmen der Rechnung
  • Die Organisation hat 250 Mitarbeitende, 900 Geräte und zwei Standorte. Drei Personen aus der IT und zwei aus dem Office-Management pflegen den Bestand.
  • Der Selbstbetrieb braucht Hosting mit Sicherung und Zertifikat für 25 Euro im Monat, 16 Stunden für die Einrichtung und eine Stunde im Monat für Updates. Eine Stunde kostet intern 60 Euro. Mit diesen Werten rechnet auch die Seite zu den Kosten von IT-Asset-Management-Software.
  • In der Cloud zahlen drei oder fünf Personen, je nachdem, wer mit der Standardoberfläche arbeitet. Einführung, Datenübernahme und die Pflege der Daten kosten in allen Varianten ähnlich viel Zeit und stehen deshalb in keiner Zeile.
Personen × 19 € × 36 Monate

Die Public Cloud kostet mit drei Personen 2.052 Euro und mit fünf Personen 3.420 Euro.

Die Preise stammen von der Preisseite von GLPI und aus der Preisübersicht von WerSitztWo? (Stand: September 2026). Die Beträge gelten netto für 36 Monate.
Variante36 MonateEnthalten
GLPI selbst betrieben4.020 €Server und Arbeitszeit; Hilfe über die Community
dazu Abonnement GLPI Networkab 3.600 €Support und Plugins des Herstellers; Stufe nach Personen und Assets
GLPI Network Public Cloud mit 3 Personen2.052 €Betrieb und Updates und tägliche Sicherung durch Teclib'
GLPI Network Public Cloud mit 5 Personen3.420 €Wie die Zeile darüber
WerSitztWo? Medium3.564 €Geräte und Grundriss und Arbeitsplätze; bis 15 Zugänge

Die Public Cloud von GLPI ist in diesem Beispiel die günstigste Variante. Mit drei Personen kostet sie knapp 60 Prozent von WerSitztWo? Medium. Mit fünf Personen liegen beide fast gleichauf. Ab sechs Personen in der Standardoberfläche kehrt sich das Verhältnis um. Dann kostet die Cloud 114 Euro im Monat und WerSitztWo? Medium bei bis zu 15 Zugängen 99 Euro.

Der Selbstbetrieb ohne Abonnement kostet mehr als die Cloud, weil die Arbeitszeit den Serverpreis um ein Vielfaches übersteigt. Mit zwei Stunden für Updates im Monat steigt die Summe auf 6.180 Euro. In dieser Rechnung ist WerSitztWo? günstiger als der Selbstbetrieb und bis fünf Personen teurer als die Cloud. Der Aufpreis gegenüber der Cloud lohnt sich, wenn Grundriss, Arbeitsplätze und Umzüge ohnehin gebraucht werden und der Helpdesk ungenutzt bleibt.

Wechsel

Der Wechsel in sechs Schritten

Der Weg aus GLPI führt über den CSV-Export einer Liste. Das GLPI-Profil von WerSitztWo? erkennt deutsche und englische Spaltenüberschriften und übersetzt die Statuswerte. Der Import ist eine einmalige Übernahme, die du selbst auslöst.

  1. Leg in WerSitztWo? Standort, Gebäude und Stockwerk an und zeichne die Räume. Übernimm dabei die Raumnummern aus GLPI, damit beide Systeme dieselben Nummern führen.
  2. Leg die Mitarbeitenden an, bevor die Geräte kommen. Das Profil ordnet jedes Gerät über die Spalte Benutzer einer Person zu.
  3. Öffne in GLPI die Liste der Computer und nimm die Spalten in die Ansicht auf, die du übernehmen willst. Welche das Profil erkennt, zeigt Abbildung 2.
  4. Exportiere über die Schaltfläche Export alle Seiten im CSV-Format. Speichere die Datei nicht in Excel neu, bevor du sie importierst, denn laut Dokumentation stellt Excel Umlaute aus der UTF-8-Datei unter Umständen falsch dar.
  5. Wähl im Import-Assistenten das Profil GLPI und lade die Datei. Prüf danach zwei Spalten. Das Profil ordnet die Garantiedauer dem Feld „Garantie bis“ zu. GLPI führt die Garantie aber als Beginn und Dauer in Monaten, und das Feld erwartet ein Enddatum. Rechne es vorher aus oder nimm die Spalte aus der Zuordnung. Den Standort übernimmt das Profil als Notiz. Soll er auf gezeichnete Räume zeigen, ordnest du die Spalte von Hand dem Raum zu und kürzt einen ganzen Standortpfad vorher auf die Raumnummer.
  6. Prüf die Vorschau und übernimm die Daten. Wiederhole den Weg danach für Monitore, Drucker und Telefone. Das Profil erkennt Spalten an ihren Überschriften und passt deshalb auch auf andere Listen mit denselben Überschriften.
Das Diagramm zeigt in drei Spalten, was beim Wechsel mit den Daten aus GLPI geschieht. Links stehen dreizehn Spalten des Exports, die das Profil selbst einem Feld zuordnet, etwa Typ der Kategorie und Wert dem Kaufpreis. In der Mitte stehen sechs Punkte, die vor dem Schreiben von Hand geprüft werden, darunter Garantiedauer und Standort. Rechts stehen die Daten, die in GLPI bleiben, darunter Tickets, Verträge, Lizenzen und die Daten aus dem Agenten.
Abbildung 2: Das Profil erkennt dreizehn Spalten des GLPI-Exports. Garantiedauer und Standort brauchen vor dem Schreiben einen zweiten Blick, und Tickets, Verträge und Lizenzen bleiben in GLPI.

Die Statuswerte übersetzt das Profil nach der folgenden Tabelle. Es kennt die gängigen Bezeichnungen auf Deutsch und Englisch, und Statuswerte mit anderen Namen kommen unverändert an.

Geräte in Wartung stehen nach dem Import als defekt in der Liste. Prüf sie einzeln, wenn die Wartung planmäßig ist.
Status in GLPIStatus in WerSitztWo?
In Produktion oder In productionin Betrieb
Am Lager oder In stockLager
Zur Reparatur oder Wartung oder In maintenancedefekt
Ausgemustert oder Decommissionedausgemustert

Tickets, Verträge, Budgets, Lizenzen, Dokumente und die Historie der Objekte bleiben in GLPI. Verträge und Lizenzen legst du von Hand an. Wie Lizenzen sauber angelegt werden, beschreibt der Leitfaden Softwarelizenzen verwalten. Exportiere die Tickets als Datei, bevor du eine Installation abschaltest. Wie Geräte aus Intune, Jamf oder einem Netzwerkscan ins Inventar kommen, zeigt der Leitfaden Geräte aus Intune und Jamf übernehmen. Die Bedienung erklärt das Handbuch-Kapitel IT-Assets.

FAQ

Häufige Fragen

Ist GLPI kostenlos?

Die Software steht unter der GPL-3.0 und ist frei. Kosten entstehen für Betrieb und Pflege. Die Cloud von Teclib' kostet 19 Euro netto je Person mit Standardoberfläche und Monat, und ein Abonnement für den Selbstbetrieb beginnt bei 100 Euro im Monat (Stand: September 2026).

Kann GLPI Geräte auf einem Grundriss zeigen?

Im Kern zeichnet GLPI Rechenzentren mit Racks. Büroräume führt es als Standortbaum mit Gebäude- und Raumnummer. Geräte auf einem Büroplan zeigt das Community-Plugin Positions, das Objekte mit Koordinaten auf ein hinterlegtes Bild setzt.

Ersetzt WerSitztWo? den Helpdesk von GLPI?

WerSitztWo? hat kein Ticketsystem. Wer Tickets, SLAs oder das Self-Service-Portal nutzt, behält dafür GLPI. WerSitztWo? meldet Ausgabe, Rücknahme und Inventurabschluss per Webhook an andere Dienste, wofür ein Konto und der Tarif Large nötig sind.

Wie übernehme ich Daten aus GLPI?

Du exportierst die Computerliste in GLPI im CSV-Format und wählst im Import-Assistenten das Profil GLPI. Es erkennt deutsche und englische Spaltenüberschriften und übersetzt die Statuswerte. Prüf danach Garantie und Standort, weil WerSitztWo? beide anders führt als GLPI.

Ab wie vielen Personen ist die GLPI-Cloud teurer als WerSitztWo?

Die Public Cloud kostet 19 Euro je Person und Monat. Ab sechs Personen in der Standardoberfläche sind das 114 Euro und damit mehr als die 99 Euro für WerSitztWo? Medium mit bis zu 15 Zugängen. Passt der Bestand in die Grenzen von Small, kostet WerSitztWo? 19 Euro im Monat. Dann ist die Cloud ab zwei Personen teurer.

Quellen

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